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Unterstützende Parodontitistherapie (UPT)

Parodontitis ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparats. Nach der Behandlung beginnt die unterstützende Parodontitistherapie, kurz UPT. Das sind regelmäßige Termine, bei denen wir Ihre Zähne reinigen und prüfen, ob die Entzündung zurückkommt.

Was die UPT bringt

  • Das Ergebnis der Behandlung bleibt stabil. Ohne Nachsorge kehrt die Entzündung häufig zurück.
  • Wir erkennen früh, wenn sich an einzelnen Stellen wieder Zahnfleischtaschen bilden, und behandeln gezielt dort nach.
  • Sie erfahren bei jedem Termin, an welchen Stellen Ihre Pflege zu Hause noch nicht ausreicht.
  • Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die UPT in der Regel für zwei Jahre.

So läuft ein UPT-Termin ab

  1. Kontrolle der Mundhygiene

    Wir sehen uns an, an welchen Stellen sich Beläge halten.

  2. Tipps für die Pflege

    Wir zeigen Ihnen, wie Sie diese Stellen zu Hause erreichen.

  3. Reinigung

    Wir entfernen die Beläge an allen Zähnen, über dem Zahnfleisch und am Zahnfleischrand.

  4. Messung

    Wir messen die Tiefe der Zahnfleischtaschen und prüfen, ob das Zahnfleisch blutet.

  5. Gezielte Nachbehandlung

    Tiefe oder entzündete Taschen reinigen wir auch unter dem Zahnfleischrand.

  6. Nächster Termin

    Wie oft Sie zur UPT kommen, richtet sich nach Ihrem Befund.

Häufige Fragen zur UPT

Wie oft findet die UPT statt?

Je nach Befund ein- bis viermal im Jahr. Den Abstand legen wir mit Ihnen fest.

Zahlt die Krankenkasse die UPT?

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die UPT in der Regel für zwei Jahre nach der Behandlung. Eine Verlängerung muss bei der Kasse beantragt werden.

Was unterscheidet die UPT von der professionellen Zahnreinigung?

Die UPT ist die Nachsorge nach einer Parodontitis-Behandlung. Dazu gehören die Messung der Zahnfleischtaschen und, wenn nötig, die Reinigung unter dem Zahnfleischrand. Die professionelle Zahnreinigung ist eine Vorsorge für alle.

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